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Während des Münchner Oktoberfestes durfte der Trachtengau Niederbayern am 30.09.2016 im Traditionszelt auf dem Zentralen Landwirtschaftsfest in München das kulturelle Rahmenprogramm gestalten.

Die Gautanzgruppe des Trachtengaus Niederbayern, die Goaßlschnalzer aus Geisenhausen und der Musikant Christof Krenn unterhielten die Festzeltbesucher.

Nach einem umjubelten Einzug in das Festzelt zeigte die Gautanzgruppe ein abwechslungsreiches Programm: Neben Niederbayrischem Landler, Niederbayrischer Mazurka oder Steieregger wurden auch der Einfache Dreher oder der Rehberger Landler einem begeisterten Publikum gezeigt. Nicht lange bitten ließ sich das Publikum, als es zum Mittanzen aufgefordert wurde.

Zwischen den Tanzrunden spielten die „Oktoberfest-Musikanten“ unter Wolfgang Grünbauer auf und die Schnalzer aus Geisenhausen ließen ihre Goaßln knallen.

Die Gautanzgruppe des Trachtengaues Niederbayern bietet bei ihren Auftritten auch eine optische Besonderheit, denn das unterschiedliche Gewand der Tänzerinnen und Tänzer zeigt die Vielfältigkeit und die Weitläufigkeit des Trachtengaues Niederbayern, der sich über die verschiedensten niederbayrischen Trachtenlandschaften erstreckt und sogar auch Teile der Oberpfalz miteinschließt. Insofern bietet die Gautanzgruppe mit ihren bunten bodenständiger Trachten auch etwas fürs Auge der Zuschauer und überzeugt nicht nur durch die facettenreichen heimischen Figurentänze.

(Michaela Schedlbauer)

Das nunmehr 37. Brauchtumswochenende des Trachtengau Niederbayern wurde am 14.-16. Oktober gehalten. Um die 50 Teilnehmer sangen, tanzten und musizierten das ganze Wochenende über fleißig in Einzel- oder Gruppenunterricht. Dazu wurden verschiedene Referenten aus Gau und Region gewonnen, die ihr Wissen und Ihre Erfahrung mit den Teilnehmern geteilt haben.

Herzlich begrüßt wurden am Freitag alle Teilnehmer vom diesjährigen Organisationsteam mit Edgar Holz (Sachgebietsleiter Volkstanz), Sebastian Scholler (Gaumusikwart), Daniel Kainz (2. Gauvortänzer), Anton Kribitzneck und Karin Kaiser. Gleich am ersten Abend wurde fleißig geprobt und getanzt. Die Musikanten wurden von den Referenten Ingrid und Hermann Hupf, Anton Kribitzneck und Sebastian Scholler musikalisch unterrichtet. Unser Sachgebietsleiter für Volkstanz Edgar Holz mit Sigrid Holz sowie Daniel Kainz mit Christina Fraunholz haben sich um die zahlreichen Tänzer gekümmert. Bereits zum 36. mal spielte dabei der mittlerweile 81-jährige Alois Helmbrecht vom Trachtenverein Mietraching für die Tänzer auf, unterstützt von Sebastian Scholler. Michael Schneider sorgte darüber hinaus dafür, dass das Singen nicht zu kurz gekommen ist.

Am Samstag wurde neben dem Unterricht am Nachmittag eine Wanderung zur Kapelle Rastbuche unternommen. Dort hielten die Trachtler eine Andacht, ehe sie wieder zum Gasthof zum Büchelstein zurückkehrten. Abends wurde der alljährlich stattfindende,  öffentliche Hoagarten abgehalten, zu dem sich zahlreiche Besucher eingefunden haben. Die Musikanten zeigten an diesem Abend ihre gelernten Stücke und die Tänzer führten den traditionellen Kirta-Schottisch um den Kirtabaum auf. Den ganzen Abend über begleitete Anton Kribitzneck als Sprecher den Abend mit passenden Kurzgeschichten, Verserln und Witzen. Auch nach dem Hoagoatn kam die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Der mit Wurst und Brezn behängte Kirta-Baum wurde von den Kindern geplündert und auch Radi wurde traditionell geschnitten und verspeist. Es bildeten sich neue Tanz-, Musik- oder Gesangsgruppen, die bis in die späte Nacht zusammen musizierten.

Am Sonntagmorgen fand eine gemeinsam gestaltete Andacht statt. Anschließend gab der bekannte Volksschauspieler Markus Neumaier (Chiemgauer Volkstheater, Komödiantenstadl,…) Einblicke in das Theaterspiel und gab den Anwesenden viele hilfreiche Tipps für das eigene Laienspiel im Verein. Dazu wurden Szenen aus einem Stück mit verschiedenen Freiwilligen nachgespielt, bei denen Neumaier mitspielte, sowie mit verschiedenen Anweisungen und Hilfestellungen Regie führte. Karin Schneider lud ebenfalls am Vormittag die Kinder zur musikalischen Früherziehung ein. Den Abschluss des vollen und abwechslungsreichen Programms bildete das gemeinsame Essen und eine Abschlussrunde. Freut sich auf das nächste Jahr wenn es wieder heißt:

„Singa, Tanz’n, Musizieren und neb’mbei na guat schnablieren“

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Die Zeit der Trachtenfeste und Umzüge ist schon fast wieder vorbei. Viele Besucher säumten die Straßen und füllten die Festzelte, um die wunderschönen Trachten zu bestaunen. Aber Hand aufs Herz - können die Trachtenträger auch kritischen Betrachtern standhalten? Sind sie immer korrekt und passend gekleidet? Sieht man nicht auch unpassende Sandalen und Birkenstocks bei den Umzügen? Oder ein anderes Thema - der Unterrock, der eine handbreit hervorschaut. Gab es früher nicht eine Redensart: „Bist du heiratslustig, dass dir der Unterrock hervorschaut?“ Es kann vielleicht bei der sogenannten Landhausmode sehr reizvoll sein, aber beim Trachtengwand hat diese Modeerscheinung nichts zu suchen.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Tänzerinnen auf ihre Kleidung legen, besonders auf die „unter“ dem Rock. Der Zuschauer, der unten vor dem Podium sitzt, hat einen anderen Blickwinkel, als der Akteur auf der Bühne. Es genügt nicht, einen schönen Unterrock zu tragen, sondern, um einen reizvollen Anblick bieten zu können ist unbedingt erforderlich, eine Strumpfhose oder eine sogenannte „Pluderhose“ anzuziehen. Auch Männer mit lockeren Kniestrümpfen sind kein besonders schöner Anblick. Vielleicht macht sich mancher Trachtler Gedanken über diese kurzen Hinweise, denn die Tracht ist es wert, korrekt und passend präsentiert zu werden.

Maria Fischl,

Sachausschuss Tracht und Brauchtum

Im Trachtengau Niederbayern

 

Am Samstag, den 08. Oktober trat der Trachtengau gleich mit zwei Tanzgruppen auf dem Kleinen Kürbisfest in Deggendorf auf. Die Gautanzgruppe unterhielt zusammen mit der Gaujugendgruppe zwei Stunden lang die Besucher des Festes mit Musik und Volkstanz. Neben diesen Gruppen spielten auch die Jugendfinkgewinner „Dur’d scho“. Diese acht Musiker konnten im November letzten Jahres den ältesten Volksmusikpreis in der Region nach Deggendorf holen und spielten am Stadtplatz u.a. mit Blasinstrument, Akkordeon und Gitarre auf.  Außerdem konnte man der Kürbisschnitzerin Galina Faletra den ganzen Tag über bei Ihrer Arbeit an einem 340 Kilogramm schweren Riesenkürbis zusehen, den man so in seiner Größe nur selten zu sehen bekommt. Neben dem riesigen Koloss konnte man auch die „Stelzer“ des Landsberger Stelzentheaters bewundern, die in herbstlichem gelb und orangefarbenem Samt oder Leder verkleidet über den Stadtplatz schritten und große, wie kleine Zuschauer erstaunten. Passend zum Kürbisfest standen den ganzen Samstag über auf dem Bauernmarkt regionale Spezialitäten rund um Herbst und Kürbis zum Verkauf. Dabei konnten die Besucher sogar Feinkost Spezialitäten, wie Kürbis-Chili-Ketchup oder Kürbis-Schorle probieren und mit nach Hause nehmen.

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Auf der extra aufgestellten Tanzfläche war freilich der Trachtengau Niederbayern einer der Höhepunkt des Festes. Bei traditionellen Melodien und Tänzen bildeten sich immer wieder Menschentrauben um die Bühne, um die Aufführungen der Trachtler zu bestaunen. Vom Niederbayerischen Landler über Dreher und  Mazurkas zeigten die Tänzer ihr volles Repertoire. Die beiden Gruppen traten dabei nicht nur getrennt für sich auf, sondern vermischten sich oder füllten zusammen die Tanzfläche bis auf den letzten Platz und boten damit den Deggendorfern einen eindrucksvollen Anblick. Die Darbietungen wurden nach jeder Tanzrunde fleißig beklatscht.

Daniel Kainz und Michaela Schedlbauer

   

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